FDI International Arbitration Moot


 

Der Moot ist eine Simulation eines internationalen Investitionsschiedsverfahrens, das sich mit einem Streitfall zwischen einem privaten Investor und einem Staat befasst. Die Simulation hilft zukünftigen Anwälten ihr praktisches Verständnis für diesen Themenbereich zu vertiefen. Der FDI Moot umfasst einen zeitlichen Rahmen von ca. 6 Monaten, der in zwei Phasen unterteilt ist. Dies beinhaltet die Anfertigung von Schriftsätzen für Kläger und Beklagte sowie die mündlichen Anhörungen, die in regionale und nationale Runden für den asiatisch-pazifischen Raum (Seoul), Südasien (Neu-Delhi), Kenia (Nairobi), Äthiopien (Dire Dawa) und Vietnam (Ho Chi Minh City) aufgeteilt sind. Darüber hinaus gibt es Pre-Moot-Sessions in Budapest, St. Petersburg, Sao Paulo und Warschau.


 

2019 haben erstmals Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter des Europa-Instituts sehr erfolgreich am FDI International Arbitration Moot teilgenommen. Er wurde im November 2019 von der Law School der University of Miami ausgerichtet und das Team wurde als 2nd Ranked Team ausgezeichnet.


Einen Bericht über den FDI International Arbitration Moot 2019 finden Sie hier.

Auch 2020 hat wieder ein Team an dem Moot teilgenommen, ebenfalls sehr erfolgreich. Sie wurden als 3rd Ranked Team ausgezeichnet, Bianca Böhme erhielt den Thomas Wälde Award for the Best Advocate des Wettbewerbs. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie hat der gesamte Moot Online stattgefunden.


Die Erfahrungen, die eine Teilnehmerin während des 2020 Moots gemacht hat, können Sie hier in einem Bericht nachlesen (auf Englisch).