Gastvortrag am 14. Januar von Prof. Xiao

Der Titel des Vortrags lautet "Possible Options of a Multilateral Investment Court"

Am 14. Januar wird Prof. Dr. Jun Xiao von 12-13 Uhr einen Gastvortrag am Europa-Institut halten. Der Titel des Vortrags lautet: "Possible Options of a Multilateral Investment Court" und findet im Hörsaal des Europa-Instituts statt (Campus, Geb. B2 1, HS 308/309).

Bitte melden Sie sich bis 12. Januar 2019 unter [External]llmeuropainstitut.de für den Vortrag an.

Prof. Xiao wird dabei auf Chinas Haltung gegenüber der Streitbeilegung zwischen Investor und Staat im Allgemeinen (Investor-State Dispute Settlement (ISDS)), basierend auf Chinas eigenen Erfahrungen mit Investor-State Dispute Settlement (ISDS) eingehen und die beiden von der EU vorgeschlagenen grundlegenden Merkmale des Investitionsgerichtssystems (Investment Court System (ICS)), nämlich das ständige Gericht und der Berufungsmechanismus, wie Bedenken bezüglich des ISDS ausgeräumt werden können und auf einige ungelöste Fragen und seine eigene Meinung zur Funktion eines Berufungsmechanismus eingehen. Darüber hinaus bespricht er, dass das ICS ein Schritt in die richtige Richtung ist, aber das wesentliche Merkmal des ICS, nämlich das zweistufige Tribunalsystem, Mängel aufweist. Er wird ebenfalls darauf eingehen, dass das ICS an einigen Stellen Schwächen aufweist, China aber offen wäre für ein multilaterales Investitionsgericht.

Prof. Dr. Jun Xiao ist Associate Professor am Wuhan University Institute of International Law. Nach dem Abschluss des LL.M.-Programms "Europäische Integration"  (heute "Europäisches und Internationales Recht") am Europa-Institut der Universität des Saarlandes erhielt er ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung und promovierte an der Universität des Saarlandes. Seine Forschungstätigkeiten erstrecken sich hauptsächlich auf das internationale Investitionsrecht und das internationale Handelsrecht. Er hat "Das Prinzip der Nichtdiskriminierung in einem künftigen multilateralen Investitionsabkommen" (Nomos-Verlag) und eine Reihe von Artikeln in Englisch, Deutsch und Chinesisch veröffentlicht.