Workshop zur Integration von Migranten in die EU-Gesellschaften

Interaktiver Workshop zur Integration von Migranten in die EU-Gesellschaften am 13. Februar um 17 Uhr

Justyna Glodowska-Wernet bietet einen interaktiven Workshop zur Inklusion von Migranten in die EU-Gesellschaften an und will über die Bilder von Booten im Mittelmeer und Flüchtlingslagern sprechen, die die Medien überschwemmen, aber nur ein Teil der Realität sind. Die Erfolgsgeschichten von Migranten, die die Sprache des Gastlandes gelernt haben, Freunde finden, sich ehrenamtlich engagieren oder in einen lokalen Sportverein gehen, machen selten Schlagzeilen. Dennoch kommen jedes Jahr viele Menschen aus dem Ausland, um in einem EU-Land zu studieren, zu arbeiten oder ihrer Familie nachzuziehen. Über 8% der EU-Bevölkerung hat einen Hintergrund von außerhalb der EU: Sie oder ein oder zwei Elternteile sind hierher gekommen, um hier zu leben. Was bedeutet Integration oder Eingliederung wirklich? Wie kann man die Eingliederung von Einwanderern in unsere Gesellschaften unterstützen? Welche Rolle spielt die EU bei der Migration und Integration? Was tut die Europäische Kommission, um zu helfen? Nehmen Sie an einem interaktiven Workshop teil, um die Integration von Einwanderern in die EU-Gesellschaften zu erforschen. Der Workshop wird eine Mischung aus einer Präsentation und Diskussionen in Gruppen sein.

Justyna Glodowska-Wernet arbeitet an der Integration von Migranten in der Europäischen Kommission, Generaldirektion für Migration und Inneres, Referat Rechtswege und Integration. In ihren früheren Tätigkeiten in der Europäischen Kommission war sie für die Beitrittsverhandlungen mit Kroatien und die Beziehungen zu den Ländern des Westbalkans, die Anti-Drogen-Politik und die Politik der Postdienste verantwortlich. Sie hat einen Abschluss in Rechtswissenschaften und einen Postgraduiertenabschluss in internationaler Wirtschaft und Recht.

WANN: 13. Februar 2020 um 17.00 Uhr bis ca. 19 Uhr
WO: Hörsaal des Europa-Instituts (3.08/3.09)

Interessierte melden sich bitte bis Mittwoch, 12. Februar 2020, über llm@europainstitut.de an.