Forschung am Europa-Institut

Ideale Forschungsbedingungen für Wissenschaftler

Jedes Jahr laden wir nationale wie internationale Wissenschaftler und Nachwuchswissenschaftler ein, ihre Forschungsarbeiten bei uns zu beginnen, fortzuführen und/oder zu beenden. Regelmäßig begrüßen wir so ausländische Professoren oder Dozierende zu Forschungsaufenthalten am Europa-Institut, oft verbunden mit Stipendien der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Open Society Institute sowie der ASKO EUROPA-STIFTUNG.

 

Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft

 

Promotionsmöglichkeiten

Das Europa-Institut bietet optimale Promotionsvoraussetzungen und verfügt aktuell über eine Vielzahl von Doktoranden, die schwerpunktmäßig in den Bereichen Europarecht und Völkerrecht promovieren. Unsere Doktoranden haben zumeist den Masterstudiengang absolviert und forschen bei größtmöglicher wissenschaftlicher Freiheit und gleichzeitig intensiver fachlicher Betreuung durch ihre Doktorväter, sei es an den Lehrstühlen der Direktoren oder in Kooperation mit einem Honorar oder Gastprofessor. Junge Forscherinnen und Forscher haben bei uns am Europa-Institut die Möglichkeit, sich durch gemeinsame Veranstaltungen und wissenschaftlichen Austausch angeleitet zu qualifizieren und das jeweilige eigene Vorhaben (Promotion, Habilitation) zu fördern und abzuschließen.

 

Bibliothek / Europäisches Dokumentationszentrum

Die Bibliothek des Europa-Instituts ist auf Europarecht und Internationales Recht spezialisiert und mit fast 50.000 Bänden, 180 Periodika und 29 Fortsetzungswerken sehr gut ausgestattet. Neben klassischen Informationsquellen wie Fachbüchern, Loseblattsammlungen, Nachschlagewerken, Wörterbüchern und Zeitschriften finden sich dort die wichtigsten elektronischen rechtswissenschaftlichen und europawissenschaftlichen Informationsquellen, Online-Bibliographien und Datenbanken. Ein umfassender Literaturbestand in deutscher, englischer und französischer Sprache wird durch zahlreiche Veröffentlichungen in den anderen Amtssprachen der Europäischen Union und zunehmend auch der Sprachen der neuen Mitgliedsstaaten ergänzt.

Die Bibliothek ist seit 1972 eines von 50 Europäischen Dokumentationszentren (EDZ) in Deutschland, die in ein europaweites Netzwerk von 550 Dokumentationszentren eingebunden sind. Die beiden hellen und ruhigen Lesesäle der Bibliothek bieten ein optimales Umfeld, um dort konzentriert zu arbeiten und zu forschen. An die Bibliothek ist ein CIP-Pool angeschlossen. Hier sind wichtige juristische Datenbanken kostenfrei einsehbar und es kann außerdem auf die Volltexte von mehr als 10.000 Fachzeitschriften und auf eine immer stärker anwachsende Anzahl von E-Books zugegriffen werden.

 

ZEuS

Die am Europa-Institut gegründete, wissenschaftliche Zeitschrift für Europarechtliche Studien (ZEuS) ist ein international gefestigtes Forum für einschlägige Beiträge aus Wissenschaft und Praxis und motiviert junge Wissenschaftler und Studierende zu Veröffentlichungen. ZEuS wird seit 1998 vom Europa-Institut herausgegeben und kann auf 14 erfolgreiche Jahre zurückblicken. Die Zeitschrift verfolgt inhaltlich ein breit angelegtes Konzept und widmet sich aktuellen und grundsätzlichen Problemen der Europäischen Integration, des Europarechts und des Internationalen Rechts.

 

Nomos-Schriftenreihe

Neben ZEuS gibt das Europa-Institut die Schriftenreihe Schriften des Europa-Instituts der Universität des Saarlandes - Rechtswissenschaft heraus. Sie erscheint im Nomos-Verlag und bietet dem Europa-Institut ein Forum für Veröffentlichungen von Tagungsbeiträgen, Dissertationen und Magisterarbeiten, u.a. zu grundsätzlichen oder aktuellen Themen des Europarechts und schließt dabei sowohl die Europäische Union als auch den Europarat (und hier insbesondere sein Menschenrechtsschutzsystem) ein. Bis dato umfasst die Schriftenreihe fast 90 Bände.

 

Preise für Nachwuchswissenschaftler
Jährlich werden am Europa-Institut Preise für Forschungsleistungen von Nachwuchswissenschaftlern vergeben. So fördert die Professor-Dr.-Osthoff-Stiftung der Universität des Saarlandes hervorragende Nachwuchswissenschaftler des Europa-Instituts mit der Verleihung des mit 1.500 Euro dotierten Hans-Werner-Osthoff-Preises für die beste Magisterarbeit des Jahrgangs. Ebenfalls jährlich wird gemeinsam mit der Villa Lessing - Liberale Stiftung Saar e.V. der Förderpreis Europa-Preis der Villa Lessing für wissenschaftliche Arbeiten an bis zu vier Studierende vergeben. Auch dieser Preis ist mit je 1.500 Euro dotiert.

 

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