Internationalisierung

Das Europa-Institut hat eine mehr als sechs Jahrzehnte andauernde Geschichte und es war auch immer eine Geschichte der Internationalisierung. Der erste Direktor des Instituts, Professor Dr. Joseph-François Angelloz, hatte im Jahr 1951 die Vision, am Europa-Institut "das Europa der Zukunft wissenschaftlich zu erforschen, dieses Europa einer nach den in den verschiedenen Ländern üblichen Lehrmethoden ausgebildeten Jugend zu vermitteln, für alle diese Länder europäisch denkender Erzieher zu sein und vielleicht in Kürze die leitenden Kräfte Europas heranzubilden". Vieles davon ist am Europa-Institut längst Wirklichkeit geworden und es ist noch immer das vorrangige Ziel des Europa-Institut Studenten, Postgraduierte und Fachleute im Europäischen und internationalen Recht auszubilden.

 

Das Masterprogramm

Das Masterprogramm (LL.M.) im "Europäischen und Internationalen Recht" ist eine hervorragende Gelegenheit für Hochschulabsolventen, sich im europäischen und internationalen Recht weiter zu qualifizieren. Lehrinhalte werden konsequent auf die spezifischen Anforderungen des europäischen und internationalen Marktes ausgelegt und in einer Kombination aus theoretischem Wissen und praxisbezogener Anwendung vermittelt. Studenten haben die Gelegenheit, an International Negotiations-Kursen teilzunehmen, an Sprachkursen, die vom Europa-Institut angeboten werden (Deutsch, Englisch und Französisch) sowie an Moot Courts, Kolloquien, Case Studies und EUROSIM, einer Simulation europäischer Entscheidungsprozesse. In den Seminaren und Kursen findet ein Austausch auf höchstem wissenschaftlichem Niveau statt, präsentiert von praxisnahen Wissenschaftlern und theoriebegeisterten Praktikern.

 

Die Zusammensetzung der Studierenden und Dozenten unterstreicht die Internationalität des Europa-Instituts. Namhafte Dozenten aus aller Welt diskutieren jedes Studienjahr mit Studierenden aus über 30 Nationen. Diese reizvolle Mischung der Nationalitäten erzeugt eine polyglotte und interkulturelle Atmosphäre am Europa-Institut, die sich über das Studium hinaus in unserer Ehemaligen-Vereinigung EVER e.V. fortsetzt. Kombiniert mit einer optimalen Lernumgebung - beispielsweise findet sich in unserer hervorragend ausgestatteten Bibliothek das Europäische Dokumentationszentrum EDZ, das alle offiziellen Publikationen der Europäischen Union bereit hält - und der Lage des Instituts im Drei-Länder-Eck Frankreich, Luxemburg und Deutschland, bietet der Masterstudiengang "Europäisches und Internationales Recht" exzellente Bedingungen, um sich für eine europäische Karriere zu qualifizieren.. Eine exzellente Ausstattung sowie ein ausgewogenes Weiterbildungs- und Freizeitangebot qualifizieren uns darüber hinaus.

 

Internationale Kooperationen

Das Europa-Institut ist nicht nur universitätsintern sondern darüber hinaus durch zahlreiche Kooperationen sehr gut vernetzt. Das Europa-Institut wird unter anderem von der ASKO EUROPA-STIFTUNG, dem Deutschen Akademischen Auslandsdienst und EVER e.V. unterstützt. Innerhalb der Hochschule steht das Europa-Institut in intensivem Austausch mit der MBA School (Europa-Institut, Sektion Wirtschaftswissenschaft), der Philosophischen Fakultät und der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Das Europa-Institut hat darüber hinaus erfolgreiche Kooperationen mit vielen internationalen Universitäten. Es bestehen zudem vielfältige Vernetzungen mit der Wirtschaft und Kanzleien.

 

Das Europa-Institut Mitglied des transnationalen Konsortiums TACEUSS (Trans-Atlantic Consortium for European Union Simulations and Studies), dem neben europäischen Universitäten verschiedene Universitäten des New York State angehören. Das Konsortium veranstaltet jährlich EUROSIM, eine Simulation der europäischen Entscheidungsprozesse.

 

Mit der ASKO-EUROPA-STIFTUNG wurde 2011 erstmals eine vierzehntägige European Summer University mit besonderem Augenmerk auf "European Integration from different Perspectives at the Heart of Europe" durchgeführt, an der Studierende aus fünfzehn Nationen teilgenommen haben. Seitdem fand/findet in jedem Jahr eine weitere Summer University statt. 2013 gab es erstmals ein gemeinsames Projekt zwischen dem Institut und dem SEELS Network (Southern Eastern Europe Law Schools Network), das 2014 fortgeführt wird.

 

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