Peter Altmaier ist neuer Umweltminister

Peter Altmaier, der 1985/86 den Studiengang am Europa-Institut absolviert hat, ist neuer Bundesumweltminister. Der Saarländer löst damit Norbert Röttgen in diesem Amt ab. Am 22. Mai 2012 erhielt Peter Altmaier die Ernennungsurkunde von Bundespräsident Joachim Gauck. Am 24. Mai ist er im Bundestag als neuer Bundesumweltminister vereidigt worden.

 

Peter Altmaier studierte an der Universität des Saarlandes Rechtswissenschaft und war anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Professor Ress. 1990 wechselte er zur Europäischen Kommission und war dort von 1993 bis 1994 Generalsekretär der Verwaltungskommission für die soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer. Seit 1994 ist er Mitglied im Deutschen Bundestag. Peter Altmaier gehörte von 2002 bis 2005 dem Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an und war von 2004 bis 2005 auch deren Justiziar. Seit 2009 gehört er als Erster Parlamentarischer Geschäftsführer dem geschäftsführenden Fraktionsvorstand an.

 

Peter Altmaier wird der siebte Bundesumweltminister. Die Hauptaufgabe des 53-Jährigen liegt in der Umsetzung von Energiewende und Atomausstieg.

Peter Altmaier über das Europa-Institut:

 

"Der Aufbaustudiengang war von überragender Bedeutung als EU-Beamter in Brüssel. Das damals erworbene Wissen hilft mir bis heute in meiner Arbeit im EU-Ausschuss des Deutschen Bundestages. Durch die Kontakte mit Studierenden aus anderen EU-Ländern habe ich viel über Kultur und Mentalität unserer Nachbarn gelernt. Für unsere gesamte berufliche und politische Karriere war das Studium am Europa-Institut und die anschließende Assistentenzeit bei Professor Ress eine entscheidende Weichenstellung."