Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft

Das Europa-Institut ist nicht nur universitätsintern sondern darüber hinaus durch zahlreiche Kooperationen sehr gut vernetzt. Innerhalb der Hochschule betreibt das Europa-Institut intensiven Austausch mit anderen Fakultäten. So besteht eine Kooperation mit der Sektion Wirtschaftswissenschaft des Europa-
Instituts, das einen MBA-Studiengang anbietet. Das Europa-Institut kooperiert ferner im Rahmen des Zusatzzertifikats Europaicum mit der Philosophischen Fakultät. Zur Abteilung Rechtswissenschaft der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät besteht eine enge Verbindung: Grundstudierende können an ausgewählten Kursen des Masterstudiengangs
teilnehmen und das Zertifikat EIus erwerben. Auch Erasmus-Studierende haben die Möglichkeit, an Kursen des Masterstudiengangs teilzunehmen, ebenso gilt dies für Studierende aus Drittstaaten (oversea students).

 

Mit vielen rechtswissenschaftlichen Fakultäten (Universität Lausanne, Universität Bern, Panteion Universität Athen, Murdoch University von Perth, Universität Austral von Buenos Aires, Université Pierre Mendès France, Grenoble 2, Universität von Tromsø, Universität Oslo, Masaryk Universität von Brno, Istanbul Kültür University, Universität von Wuhan und Universität Yunnan in China) bestehen seit Jahren enge Kooperationen. Ferner ist das Europa-Institut Mitglied des transnationalen Konsortiums TACEUSS (Trans-Atlantic Consortium for European Union Simulations and Studies), dem neben europäischen Universitäten verschiedene Universitäten des Bundesstaats New York angehören. Das Konsortium veranstaltet jährlich eine Simulation der europäischen Entscheidungsprozesse - "EUROSIM". Des Weiteren bestehen enge Kontakte zur Haim Striks School of Law, Tel Aviv sowie zu der Saint Petersburg State University.

 

Das Europa-Institut wird als "Musterstudiengang Europawissenschaften"
durch das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie, die Europäische Kommission und den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft aktiv gefördert. Zahlreiche Stiftungen wie die ASKO EUROPA-STIFTUNG, die Hermann und Dr. Charlotte
Deutsch Stiftung, die Villa Lessing - Liberale Stiftung e.V., die Professor-Dr.-Osthoff Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst und das Open Society Institute, die Bosch-Stiftung, die Union Stiftung, die Vereinigung der Freunde der Universität des Saarlandes e.V. und die Ehemaligen-Vereinigung
des Europa-Instituts EVER e.V. unterstützen die Aktivitäten des Europa-Instituts in unterschiedlicher Form, etwa durch finanzielle Unterstützung von Exkursionen oder Projekten bzw. durch Stipendiengewährung oder die Planung von Begegnungsreisen.

 

Der Stipendienfonds E.ON Ruhrgas ermöglicht gemeinsam mit dem Norwegischen Forschungsrat deutsch-norwegische
Stipendien. Sowohl die Vereinigung der Freunde der Universität des Saarlandes als auch die Ehemaligen-Vereinigung des Europa-Instituts EVER e.V. sind auch Förderer im Rahmen des Deutschlandstipendiums und das Europa-Institut hat im Rahmen des Förderprogramms für europäische Nachbarschaftsländer
mehrere Stipendien der Europäischen Kommission erhalten. Das Institut kooperiert außerdem mit dem Institut für Europäisches Medienrecht e.V.. Es engagiert sich in der juristischen Referendarausbildung und bietet in Zusammenarbeit mit dem saarländischen Innenministerium Fortbildungen im Europarecht für Bedienstete der saarländischen Ministerien an. Es
bestehen zudem vielfältige Vernetzungen mit der Wirtschaft, u.a. mit der Kanzlei Kapellmann & Partner in Brüssel oder den internationalen Großkanzleien Norton Rose in Brüssel und Freshfields Bruckhaus Deringer in Frankfurt am Main.